Mein Konzept ist darauf ausgerichtet, jedes einzelne Kind in seiner Entwicklung und in seinen individuellen Lernschritten zu begleiten. Ich nutze den Wald, um mit allen Sinnen die Natur zu erleben und zu erforschen. Die Kinder beobachten Tiere, sammeln Pflanzen und nehmen die Natur mit allen Sinnen wahr. Das Riechen der verschiedenen Kräuter, der frischen Walderde, des Baumharzes gehört genauso dazu, wie das Ertasten des weichen Bodens, der rauen Baumrinde und der glatten Steine. Besonders eindrücklich erfahren die Kleinen auch den Wechsel der Jahres­zeiten und dessen Auswirkungen auf die Natur. Auch die verschiedenen Geräusche des Waldes sensibilisieren die Kinder in ihrer auditiven Wahrnehmungsfähigkeit. Das genaue Hinhören und Wahrnehmen unterschiedlicher Geräusche fördert die innere Ruhe und Konzentrationsfähigkeit der Kinder. Stille ist heute ungewohnt, aber von unschätz­barem Wert.

 

Die Fantasie des Kindes kann sich durch das Spiel in der Natur ohne vorgefertigte Spielzeuge frei entfalten. Aus einem Ast wird ein Laub­sauger oder ein Zauberstab, aus einem Fichtenzapfen ein Auto und aus einer ­Baumwurzel ein Ladentisch. Dabei werden die angeborene Abenteuerlust, kindliche Neugier und Kreativität angesprochen und geweckt. Auch dem Bewegungsdrang sind keine Grenzen gesetzt. Wände und Türen gibt es nicht und die Regeln, die eingehalten werden müssen, sind überschaubar. So können sich die Kinder nach Herzenslust austoben und lernen gleichzeitig die Umwelt und andere Lebewesen zu schätzen und zu achten.

 

©Foto: djedzura-iStock

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